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Aktiver Kinderschutz im Sport - im TuS Holtenau

Die Sportjugend Schleswig-Holstein und der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein haben in den letzten beiden Jahren das Modellprojekt "Aktiver Kinderschutz im Sport" mit finanzieller Förderung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung erfolgreich durchgeführt. Der TuS Holtenau wurde im Rahmen dieses Projektes im Juni 2012 mit diesem Zertifikat ausgezeichnet. (siehe Bericht in der Vereinszeitung September 2012)

Am Montag, 11.02.13 haben Vertreter/innen des Vereins - insbesondere unsere Jugendlichen - an der Abschluss-Veranstaltung des bislang bundesweit einmaligen Qualifizierungsprojektes für Sportvereine "Aktiver Kinderschutz im Sport" im Haus des Sports teilgenommen.

Unsere Jugendlichen Simon Buchweitz, Valerie Chalamel und André Marlon Heller haben gemeinsam mit drei Jugendlichen des Ellerbecker Turnverein aktiv an der Gestaltung des Abends mitgewirkt.

Mit der Präsentation ihrer 3-D-Ampel, die das Verhalten und Fehlverhalten von Trainer/innen in die Ampelfarben unterteilt, haben sie einen wichtigen Beitrag zu dem Projekt geleistet. Sie haben mit René Strebe dazu beigetragen, dass die Frage "Was dürfen Trainer/innen im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen im Sport?" anschaulich dargestellt wird.

Liebe Valerie, lieber Simon, lieber André, wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich für euer Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit euch. Ihr leistet einen sehr wichtigen Beitrag zur Transparenz des Themas im Verein!

Kindeswohlförderung und der Schutz der Kinder und Jugendlichen sind wichtige Bestandteile unseres Vereinslebens. Unser Motto für das Thema "Aktiver Kinderschutz im Sport - im TuS Holtenau" ist: "Offenheit, Bewusstsein und eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen."

Wenn Sie mehr über das Projekt und seine Umsetzung im TuS Holtenau erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an - Katharina Weber: weber@tus-holtenau.de

TuS Holtenau erhält Zertifikat "Aktiver Kinderschutz im Sport"

Erster Amtstermin führt die neue Jugendministerin Kristin Alheit zur Sportjugend und zum TuS Holtenau

Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist ein sensibles Thema, auch in Sportvereinen. Unsicherheiten abbauen, Handlungssicherheit schaffen – das ist Ziel des Modellprojektes „Aktiver Kinderschutz im Sport“, mit dem der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Sportjugend Schleswig-Holstein den Schutz der Kinder in den Sportvereinen verbessern will. Dieses Modellprojekt ist bundesweit einmalig.

 Am 14. Juni 2012 erhielt der TuS Holtenau als zweiter Sportverein in Schleswig-Holstein dieses Zertifikat für seine erfolgreiche Teilnahme an der Qualifizierung. Überreicht wurde es Holger Schwarzenberg von Kristin Alheit, der neuen Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung in Schleswig-Holstein. Ministerin Alheit nutzte ihren ersten Amtstermin, um sich bei dem Modellprojekt vor Ort über den Kinderschutz im Sport zu informieren.

 „Der Schutz der Kinder in allen Bereichen der Gesellschaft muss gewährleistet sein. Wir unterstützen daher die Sportvereine dabei, die nötige Handlungskompetenz zu erwerben – auf allen Ebenen, vom Vorstand bis zum Trainer“, erklärt Irene Johns, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein. Die Angst sei groß, sich falsch zu verhalten, wenn der Verdacht sexuellen Missbrauchs aufkomme. Gleichwohl sei schnelles und vor allem sicheres Handeln gefragt. Hier setze das Modellprojekt „Aktiver Kinderschutz im Sport“ an, so Johns.

Es geht darum, in den Sportvereinen klare Handlungs- und Präventionsstrategien zu entwickeln. Wer muss im Verdachtsfall wen informieren und einbeziehen? Wer muss wie handeln? Außerdem müssen konkrete Möglichkeiten der externen Beratung und Supervision bestehen, um gerade in Krisensituationen handlungsfähig zu sein. Alle Ebenen des Vereins werden in diesen Prozess eingebunden: Vorstand, Geschäftsführung, Übungs-, Jugendleiter, Trainer sowie Kinder und Jugendliche im Verein. Ihre Wünsche und Anliegen werden aufgenommen. Gemeinsam wird ein Handlungsleitfaden erarbeitet, der es dem Verein ermöglicht, eine klare Haltung nach innen und außen zu schaffen, für transparente Kommunikationswege zu sorgen und vor allem den Schutz von Kindern zu stärken.